Montag, August 2nd, 2010
Das größte Tourismuszentrum in Ägypten bleibt nach wie vor Hurghada mit etwa 60.000 Einwohnern. Hurghada wird von Investoren aus Amerika, Europa und Arabien seit den 1980er Jahren zum größten Badeort für Touristen am Roten Meer ausgebaut. Dabei stellen Deutsche, Engländer und Russen den größten Touristenanteil. Alleine im Jahr 2004 sollen über eine Million Touristen auf Hurghada gewesen sein. Die Touristen übertreffen die einheimische Bevölkerung zahlenmäßig um ein vielfaches und die Touristenzentren vergrößern sich dennoch mehr und mehr, wodurch auch immer wieder etliche Rohbauten die Landschaft bedecken.
Die Küste von Hurghada zieht sich über 30 Kilometer und besteht aus ad-Dahar, dem eigentlichen Ortskern im Norden, das Touristengebiet as-Siqala im Süden und die sich entlang der Küste streckenden Touristengebiete voller Luxushotels. Diese bieten unterschiedliche Sportmöglichkeiten für Segler, Windsurfer, Taucher, Schnorchler und auch Angler.
Hurghada bietet einige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die koptische St.-Schinuda-Vater-der-Eremiten-Kirche, östlich von Hurghada oder die Marina, ein erst 2008 eröffneter Hafen.
Historische Sehenswürdigkeiten wie Pyramiden sind in Hurghada allerdings nicht zu Finden. Chsten Pyramiden finden Hurghada-Urlauber in Luxor, Karnak und Kairo. Die Reiseveranstalter bieten daher Ausflüge mit dem Bus zu den Sehenswürdigkeiten an. Diese Busfahrten dauern allerdings einige Stunden und sind ziemlich anstrengend, da die Busse meisst von schlechter Qualität und auch ohne Klimaanlage ausgestattet sind. Die Besichtigung von Moscheen ist in Hurghada, anders wie im Inland, für Touristen verboten. Grund dafür ist einfach die Masse an Touristen. Es wird maximal ein kurzer Blick durch die Türen der Moschee gewährt. Im Inland ist die Besichtigung von Moscheen erlaubt, da die Touristenanzahl dort im Vergleich zu Hurghada sehr gering ist.






